Donnerstag, 26 September 2013 10:00

Rund um den Bodensee

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Was bereits 2012 als Option angedacht war, sollte für 2013 fest eingeplant sein.
Die Rede ist vom 40. Bodensee-Radmarathon. Einer gut besuchten RTF rund um den Bodensee mit bis zu 6 möglichen Start- und Stempelstellen.

bodensee-rtf

Zwar wollte von den RIG-Vereinsmitgliedern niemand mitkommen, aber dafür ergab sich mit Chris und David (Bekanntschaft vom 200er Brevet anfang des Jahres) eine perfekte Paarung inklusive vor Ort Übernachtungsmöglichkeit. [Danke nochmal dafür Chris!]

Und so fuhr ich Samstag Abend mit David Richtung Friedrichshafen, von wo aus es dann am nächsten Morgen kurz nach 6 Uhr mit dem Rad zum 5km entfernten Start nach Ailingen ging. Nach einem kleinen Frühstück in der Sporthalle, der Verpflegungsaufnahme an der VP und einem fast misteriösen Zwischenfall mit einer anderen (Kurzstrecken-) Teilnehmerin bzw. ihrem Rad konnte es um 7:15 Uhr endlich auf die mit 220km ausgeschriebenen Runde gehen.

Ailingen - Sigmarszell [36,74 km / 249 hm / Ø 25,73 km/h]

Sigmarszell - Altenrhein [35,68 km / 98 hm / Ø 31,79 km/h]

Altenrhein - Tägerwilen [42,28 km / 161 hm / Ø 34,22 km/h]

Tägerwilen - Stein am Rhein [25,37 km / 121 hm / Ø 30,23 km/h]

Stein am Rhein - Meersburg (Fähre) [53,24 km / 459 hm / Ø 29,37 km/h]

Meersburg - Ailingen [26,64 km / 228 hm / Ø 30,63 km/h]

 

conti4000s sWie man am Schnitt auf den einzelnen Abschnitten sehen kann, muss es auf dem ersten Segment etwas "Bremsendes" gegeben habe...
In der Tat gab es da etwas -- mein frisch aufgezogener Conti GrandPrix 4000S wollte mich nach den ersten gefahrenen 14 km schon im Stich lassen. Nach einigen Metern mit einem höhenschlagähnlichen Gefühl im Hinterrad gab es einen lauten Knall und das Rollen in einer zügig fahrenden Gruppe war schlagartig beendet.
Nach kurzem Check fand ich die Ursache des Schlauchplatzers.
Die Reifenwulst war auf etwa 5 cm aus der Reifenflanke ausgebrochen und der Schlauch konnte sich durch den Mantel drücken.
Nur, wo bekommt man morgens um halb 8 einen neuen Mantel her?!
Auf die Schnelle gar nicht, also neuen Schlauch rein und hoffen, dass der Schlappen bei 2 bar Luftdruck noch ein paar Kilometer hält.
Am Ende waren es dann doch fast 28 km mit äußerst schwammigem Gefühl bis zur nächsten VP in Sigmarszell, wo es zum Glück einen neuen GP 4000S zu kaufen gab.

 

bodensee-medaille

Als krönenden Abschluss erhielt jeder Absolvent eine Teilnehmer-Medaille.

Fazit: bei genialem Wetter waren selbst die gefühlten 60% "vorne im Wind" noch ganz gut zu bewältigen.

Klar gehen fast 240 km und 1500 hm bei annähernd 30er Schnitt nicht ganz spurlos an einem vorbei aber hinten "lutschen" war an diesem Tag nicht mein Fall. Und so war fast jede aufgefahrene Gruppe nur ein kurzer Verschnaufer, bevor wieder zum Überholmanöver angesetzt wurde.

Hart wurde es noch einmal auf dem letzten Stück von Meersburg zurück nach Ailingen, was ordentlich wellig war und bei vielen Fahrern das Letzte abverlangte.

Dienstag, 09 Juli 2013 06:00

geht doch...

geschrieben von

Im Zuge des Kids-Cup konnte die, erst seit kurzem einberufene, Cross-Abteilung der RIG-Freiburg ein erstes Crossrennen ausrichten.

Auf einer entschärften Version der Tälercupstrecke mit knapp 2km und fast 100hm ging es am vergangenen Samstag (6.7.2013) zur Sache.

Trotz Startverzögerung durch die Siegerehrung der Kinderrenen waren alle 14 angetretenen Fahrer heiß, endlich in die Pedale treten zu können.

Gleich nach der Startlinie war dies auch zwingend nötig. Immerhin ging es mit 16% gleich ordentlich bergauf.
Mit der typischen Crosserübersetzung waren die ersten 500m wegen der zu bewältigenden 60hm kein Zuckerschlecken.
Kaum oben angekommen heißt es wieder volle Konzentration und rein in den schmalen Trail und rüber über die frisch gezimmerte Holzbrücke, die durch den späteren Rennverlauf auch gerne "Bridge of Death" genannt wird...
Wer heil über die Brücke gekommen war, hatte noch ein paar Meter bis zur etwas Erholung versprechenden Abfahrt zu erklimmen. Eine gute Bikebeherrschung war hier der Schlüssel zum Erfolg. Oder anders gesagt, der Unterschied zwischen fahren und schieben.

In der Abfahrt galt es eine saubere Linie zu finden und auf den letzten Metern  den richtigen Gang ein zu legen, so dass man den nach rechts abknickenden Trail mit Gegenanstieg problemlos wieder hoch kam. Zwei scharfe Kurven später war dann schon wieder Beschleunigung bergauf gefragt.

Eine schmale Kiesschneiße läutete ein kurzes aber sehr enges Zickzackstück ein, bevor man sich in die nächste Abfahrt stürzen konnte.

Auch hier war es wieder entscheidend, auf den letzten Abfahrtsmetern den passenden Gang für den Anstieg nach der Kurve zu wählen.
Auf dem 200m-Singletrailabschnitt waren noch einmal 15hm bei bis zu 13% Steigung zu bewältigen bevor es in die letzte Abfahrt ging.
Eine schöne Schikane und drei anständige Querrillen forderten noch einmal das fahrerische Können der CX-Piloten.
Unten angekommen hatte man das erste "erholsame" und einzige asphaltierte Streckenstück vor sich.

RIG-Sommercross 2013-07-06Doch bevor man sich zu sehr an das Flachstück gewöhnen konnte, ging es auch gleich wieder kräftezehrend eine kurze Rampe rauf. Hier zahlte sich ein bissiges Profil aus.
Mit Schwung ging es runter auf das Wiesenstück, auf dem sich die Fahrer durch den mit Flatterband abgesteckten Kurs schlängeln mussten.
Auch eine aufgestellte Barriere galt es zu überwinden, bevor man sich dem Zielstrich nähern konnte.

Auf Grund der etwa sieben-minütigen Rundenzeit wurde bereits vor dem Rennen die zu fahrende Rundenzahl auf Vier festgelegt.
Die ersten beiden Fahrer konnten somit knapp unter der angepeilten 30 Minutenmarke bleiben.

Leider gab es auch einen Ausfall durch technischen Defekt und mindestens einen 'Ausrutscher' auf der Bridge of Death (BoD).

Trotz bescheidener Rennvorbereitung hat es am Ende doch noch zu Platz 2 gereicht -- ich bin zufrieden :)

Freitag, 31 Mai 2013 08:00

Erstes Rennen nach der Zwangspause

geschrieben von

Nach meinem Sturz am 1. Mai und damit einhergender Zwangspause von fast zwei Wochen (bei etwas anderer Flugkurve wären es sicher noch ein paar Wochen mehr geworden) stand das erste MTB-Rennen für 2013 auf dem Plan.

Zusammen mit Sascha Nething ging es am 26. Mai nach Engen zum 4. Neuhauser MTB Hobby-Rennen.

Vor Ort war es wegen des kräftigen Windes unangenehm kalt.
14°C bei Rennbeginn / 8°C bei Rennende

Wie bei fast allen Radveranstaltungen dieser Tage kamen auch wir nicht trockenen Fußes ins Ziel.
Glücklicherweise setzte der Regen aber erst nach ca einer halben Stunde ein und war auch nicht besonders stark.
Auch der, überwiegend auf Gras zu fahrenden, Strecke konnte das Wasser (noch) nicht viel anhaben.

Um 13:15 Uhr war dann der Start des Hauptrennens (U19, U30 und Masters) welches auf 6 Runden (3,9km / 80hm)  festgelegt war.

Nach zügigem Start machte sich dann aber relativ schnell bemerkbar, dass ich die letzten Wochen kaum auf dem Bike saß, schon gar nicht um am Limit zu fahren. Und so kam es, wie es kommen musste. Einer nach dem anderen fuhr an mir vorbei, bis ich mich gefühlt hinter den Flotten und vor den Langsameren eingereiht hatte.

Als kleinen Motivationsschub konnte ich dann ab der 3. Runde schon selbst ans Überrunden gehen und auch der ein oder andere Überholer klnnte wieder gestellt werden.

Auf den letzten Vierhundert Metern vor dem Ziel hat dann leider die Kraft nicht mehr gereicht um die letzte Attacke abzuwehren.

So ergab sich am Ende Platz 8 in der Masters-Wertung und umgerechnet ein 19. Platz Overall.

Muss ich mich auch erst noch dran gewöhnen, dass ich jetzt nicht mehr bei den Herren, sondern den Senioren / Masters mitfahre :-/

Montag, 06 Mai 2013 12:00

Kartenkuriositäten am Kandel

geschrieben von

Beim Studieren der Landkarte für die nächsten möglichen Biketouren bin ich auf einen etwas untypischen Namen für eine Behausung gestoßen...

den NAZIHOF

Die daraufhin eingeleitete Google-Suche bestätigte, dass es diesen Namen und Hof tatsächlich gibt,
allerdings hat der Hof seinen Namen nicht durch die Gesinnung des Besitzers erhalten, sondern durch dessen Vornamen Ignazius.

Viel interessanter fand ich allerdings den Eintrag bei Wikipedia, in dem der Nazihof erwähnt wird.

Und zwar geht es hier um den Urgraben.
Dieser künstlich angelegte Graben, mit einer Länge von fast 22km, hat im Mittelalter Wasser von der Ostseite des Kandels (oberhalb des Plattenhofes) ins wasserarme Suggental transportiert, um hier den Bergbau voran zu treiben.
Mit einer Tiefe von etwa 60cm und einer Breite von ca 80cm strömten etwa 300l Wasser pro Minute durch den Graben.

Heute ist vom Urgraben nicht mehr viel übrig.
Ein aufgeschütteter Abschnitt ist heute noch als Urweg begehbar.
Der Urgraben ist laut Wikipedia immerhin eines der wichtigsten Technikdenkmäler Deutschlands.

Sonntag, 21 April 2013 04:00

Der erste Renneinsatz

geschrieben von

Zusammen mit meinem Läufer 'Simon Hellstern' bin ich heute morgen nach Pfaffenweiler gezogen, um unseren 3. Platz in der Staffelwertung zu verteidigen.

Wir hatten uns zwar beide zeittechnisch zum Vorjahr ein gutes Stück verbessern können, allerdings war die Konkurrenz auch eine ganze Ecke härter geworden.

Und so reichte es am Ende leider nur zu Platz 4.

Immerhin keine Schäden an Material und Fahrer davon getragen, das Wetter war auch etwas besser als letztes Jahr und die Form stimmt an und für sich auch.

Montag, 15 April 2013 08:00

Der erste Meilenstein ist gesetzt

geschrieben von

Am vergangenen Samstag (12.04.2013) war es nun so weit.

Mit etwas Bammel, auf Grund der mageren Grundlagenkilometer, ging es auf 7 Uhr morgens zum Frühstück ins "Esszimmer" am Kirchzartener Campingplatz.

Hintergrund dieser Frühaufsteheraktion war der bevorstehende 200km-Brevet der ARA-Breisgau.

In drei Startblöcken zu je knapp 30 Fahrern (es waren auch eine Hand voll Frauen mit von der Partie) ging es dann auf die Strecke.
Entgegen meiner bisherigen Erfahrungen von MTB-Marathons und RR-RTFs sind bei Brevets die Strecken allerdings nicht ausgeschildert.
Soll heißen, man muss selbst mit Hilfe von Karte / GPS organisieren, dass man auf der festgelegten Route bleibt.
Die einfache Variante für mich als Brevet-Neuling: einfach an einem oder mehreren Fahrern dran bleiben.
Teils leichter gesagt als getan, wie sich im Laufe der Tour herausstellte.

Montag, 01 April 2013 02:00

Schlammpackung zu Ostern

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Den letzten freien Tag des ansonsten recht bescheidenen Osterwochenendes -- natürlich rein wettertechnisch betrachtet -- noch einmal dazu genutzt, sich richtig dreckig zu machen.

I like it dirty

Über's Jesuitenschloss ging es am Schönberg auf teils knöcheltief verschlammtem Pfad bis zur Berghauser Kapelle und weiter zur bereits ausgeschilderten Rennstrecke des "Pfaffenweiler Crossduathlon" (Werde Waldmeister 2013). Nach drei kräftezehrenden Runden, sollten noch ein paar zusätzliche KM gesammelt werden. Über Krotzingen, Biengen, Mengen und Schallstadt ging es dann gegen den Wind zurück nach Freiburg.

Immerhin konnte man im Anschluss noch zwei Stündchen auf Balkonien Sonne tanken.
Vorausgesetzt natürlich, Bike und Fahrer waren vom Dreck befreit.

Freitag, 29 März 2013 02:00

Trailscout-Ausbildung

geschrieben von

Vom 9. bis einschließlich 13. März fand bei Dahn in Pfalz der DIMB-Lehrgang zum MTB-Trailscout statt.

Unter der fachkundigen Leitung von Thomas Kleinjohann und Patrick Wiedemann wurde vormittags die Theorie des Bikeguidings/Betretungsrecht/Haftungsrecht/Notfallmanagement und Tourvorbereitung vermittelt.

Im Anschluss ging es dann direkt im Pfälzer Wald mit der praktischen Anwendung und Umsetzung weiter.
Auch eine Fahrtechnikeinheit durfte hier am dritten Tag nicht fehlen.

Die Stimmung unter den 13 hochmotivierten Lehrgangsteilnehmern hätte nicht besser sein können.
Und das obwohl das Wetter von Regen über Schnee einiges an Widrigkeiten zu bieten hatte.

Sonntag, 03 März 2013 01:00

1 Woche Dolomiten

geschrieben von

Endlich war es wieder so weit: der jährliche Winterurlaub mit Kumpels...

Vom 23. Februar bis 2. März ging es wieder einmal ins Grödnertal (Val Gardena).

Mit 11 Personen war die Ferienwohnung ordentlich belegt.

Dank ordentlicher Neuschneeauflage für den ersten Pistentag wurden die Abfahrten schon nach kurzer Zeit zur Buckelpiste.
Was sich zum Einfahren als nicht sonderlich angenehm erwieß. Leider führte dieser Umstand dann auch kurz nach der Mittagspause zum ersten Totalausfall in Form einer ausgekugelten Schulter und kleiner Fraktur. Immerhin konnte der Verletzte die restlichen Tage mit Lernen noch sinnvoll verbringen.

Der Rest der Truppe genoß die verbleibenden Pistentage rund um das Sella-Massiv. Auch ein Abstecher zum Marmolada und Lagazuoi durften natürlich nicht fehlen.

Der Schnee war dank erwähnter Neuschneeauflage noch in ausreichender Menge vorhanden. Wegen teils warmer Temperaturen tagsüber und der nächtlichen Abkühlung wurde es aber ab dem vierten Tag speziell neben der Piste sehr unangenehm zu fahren.
Auf den Pisten die übliche Haufenbildung so bald es etwas steiler wurde.

Donnerstag, 21 Februar 2013 23:27

erste Inhalte entstehen

geschrieben von

Leider lässt das Design trotz vermeintlicher Winterpause* noch auf sich warten.

Immerhin haben die ersten Inhalte das digitale Licht der Welt erblickt.


*Mit Langlaufen und Snowboarden macht auch die kalte Jahreszeit richtig Spaß